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Berufsstart bei Beresa OWL: Ausbildung unter einem guten Stern

„Mercedes ist Leidenschaft!“, schwärmt Mark – und hat einen großen Vorteil seiner Ausbildung bei Beresa in Bielefeld damit auf den Punkt gebracht. Als Azubi zum Kaufmann im Einzelhandel im Fachbereich Teile und Zubehör ist der 17-Jährige in seiner Berufsschulklasse der einzige „Exot“: „Viele wissen gar nicht, dass Beresa auch Einzelhandelskaufleute ausbildet. Für mich ist das super: Ich habe eine ganz andere Bindung zu unseren Produkten. Wenn ich zum Beispiel Kompletträder hole, dann ‚bestaune‘ ich die auch immer – so ein Job macht einfach Spaß!“

Mit Plan B zum Ausbildungsglück
„Eigentlich wollte ich Industriekaufmann werden“, erzählt der Azubi im ersten Ausbildungsjahr. Nach einigen Absagen wurde er über die Kooperation seiner ehemaligen Schule mit Beresa auf den Einzelhandelskaufmann im Teilebereich aufmerksam: „Ich war schon nach dem Vorstellungsgespräch überzeugt: Das war sehr persönlich und hat richtig Spaß gemacht.“ Der gute erste Eindruck hat sich seitdem bestätigt. „Los ging’s mit den Einführungstagen, bei denen wir die Azubis aller Ausbildungsberufe kennengelernt haben“, berichtet Mark. „Das war ein perfekter Start, weil man gleich richtig angekommen ist.“ Danach folgten viele Schulungen von Kundenkontakt bis EDV, die den Einstieg weiter erleichterten. „Wir wurden sogar von den Geschäftsführern persönlich ‚begrillt‘“, grinst der Azubi. „Daran und auch im Arbeitsalltag merkt man, wie sehr wir bei Beresa geschätzt und ernstgenommen werden!“

 

Schritt für Schritt zum Überblick
Nach Einsätzen im Wareneingang, am Großkunden- und Werkstattschalter sowie in der Telefonzentrale ist Marks Arbeitsplatz zurzeit der Einzelteileverkauf: „Wenn wenig los ist, stöber ich im Programm, um die vielen Produkte kennenzulernen und ein Gefühl für die Preise zu bekommen.“ Der erste Kunde des Tages ist heute Hans Stollmann, der ein neues Glühlämpchen für die Beleuchtung seines Mercedes‘ braucht. Mithilfe der Fahrzeug-Identifizierungsnummer sucht Mark im Portal das passende Lämpchen heraus. Dabei spielt es übrigens sogar eine Rolle, für welche Fahrzeugseite die Birne bestimmt ist! Wie er das am besten rausfindet, hat Mark längst gelernt: „Wir fragen immer nach ‚Fahrer- oder Beifahrerseite‘, nicht nach ‚rechts oder links‘: Da gibt es viel zu oft Missverständnisse“, lacht der angehende Einzelhandelskaufmann.

 

Lieferservice mehrmals täglich
Das Glühlämpchen ist vorrätig, schnell aus dem Lager geholt und aus dem Bestand „herausgebucht“. Der Kunde zahlt bar – Großkunden bekommen dagegen meist eine Sammelrechnung. Teile, die nicht im Bielefelder Autohaus auf Lager sind, werden in anderen Filialen angefragt: „Wir bekommen zweimal täglich Lieferungen aus den anderen Beresa-Häusern, außerdem jede Nacht rund zwei bis fünf Gitterboxen mit Kleinteilen aus dem Großlager in Hannover. So können wir alle benötigten Ersatzteile schnell liefern“, erklärt Mark. Der Wareneingang überprüft die Lieferungen und lagert sie ein. Mit dem Lagerbestand werden auch die Gesellen und Azubis aus der Werkstatt versorgt: Die Ersatzteile, die sie für ihre Reparaturen brauchen, bekommen sie hauptsächlich am Werkstattschalter.

 

Erfahrungen aus erster Hand
Wie zufrieden Mark mit seiner Ausbildung ist, erzählt er auch den Schülern seiner alten Schule: „Teil unserer Kooperation mit der Realschule Senne sind zum Beispiel Bewerbungstrainings und Betriebsführungen. Da mache ich gern für Beresa mit – es ist toll, noch Kontakt zur Schule zu haben und jetzt auf der anderen Seite zu stehen!“ Mit seiner Leidenschaft für die Autos mit Stern will Mark auch gleich die Allerjüngsten infizieren. Und so ist der Mercedes-Schnuller für den kleinen Neffen natürlich schon gekauft, bevor das Baby überhaupt auf der Welt ist!