Inside: DiakonieVerband Brackwede

Dein Einblick ins Unternehmen

Karriere mit Kopf und Herz: Deine Ausbildung beim DiakonieVerband Brackwede

Gutes tun und gleichzeitig gut ausgebildet werden? Als Azubi zum Altenpfleger bei der Diakonie hat Lukas einen Job gefunden, in dem er viel bewegen kann – und mindestens genauso viel zurückbekommt. Ob DiakonieVerband Brackwede oder Diakonie Gütersloh: Wie alle Azubis durchläuft er Stationen in beiden zusammengeschlossenen Unternehmen und fühlt sich überall wohl.

Von der Küche in die Pflege-WG
Für den 25-Jährigen ist es seine zweite Berufsausbildung: Schon während der Ausbildung zum Koch in einem Altenheim stellte er fest, dass ihm der soziale Bereich besser liegt. Nach bestandener Prüfung und seinem Bundesfreiwilligendienst in der Altenpflege war es für Lukas dann endgültig klar. Am liebsten wollte er seine Ausbildung in einer Pflege-WG starten: „Ich hatte das Gefühl, mich hier individueller um die Menschen kümmern zu können.“ Bei der Diakonie fand der Azubi, was er suchte – und noch viel mehr!

 

Tolle Eckdaten und beste Perspektiven
Im Vergleich zur Kochausbildung verdient Lukas jetzt fast doppelt so viel, und die Arbeitszeiten findet er „gar nicht schlecht“: „Durch den wöchentlichen Wechsel zwischen Früh- und Spätdienst kann man auch mal ausschlafen oder vormittags Dinge erledigen, für die andere Urlaub nehmen müssen!“ Neben der erfüllenden Arbeit sind es aber vor allem die guten Zukunftsperspektiven, die Lukas überzeugt haben: „Wir werden immer gebraucht und können nach der Ausbildung in sehr unterschiedlichen Bereichen arbeiten: vom Altenheim über die Tagespflege bis hin zur ambulanten Pflege.“  

 

Keine Spur von Langeweile
Schon während der Ausbildung durchlaufen die Azubis verschiedene Arbeitsbereiche und bekommen so vielfältige Einblicke. „Ich war schon für ein Praktikum im Altenheim und gehe jetzt sechs Wochen in die Tagespflege, bevor der nächste Blockunterricht in der Berufsschule ansteht“, berichtet Lukas. Durch den Zusammenschluss vom DiakonieVerband Brackwede und Diakonie Gütersloh findet er bei seinem Arbeitgeber dafür perfekte Bedingungen: „Wir müssen im Gegensatz zu anderen Azubis nicht zu ‚fremden‘ Einrichtungen wechseln, weil die Diakonie alle Bereiche selbst abdeckt. Das ist echt einzigartig!“ Die ab 2020 geltende Änderung der Ausbildung bietet noch mehr Flexibilität: „In der neuen, generalistischen Ausbildung zum Pflegefachmann wurden Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege in einer Ausbildung zusammengeführt“, erklärt der Azubi. „Damit hat man dann wirklich alle Möglichkeiten.“

 

Ein eingespieltes Team
Lukas‘ Spätdienst in der Pflege-WG beginnt mit der täglichen Übergabe. Dann wird alles für das Kaffetrinken vorbereitet. Der Azubi ist heute unter anderem für die 85-Jährige Irmgard R. zuständig. „Unsere Bewohner entscheiden grundsätzlich selbst, wie sie ihren Tag verbringen wollen“, verdeutlicht Lukas. „Deshalb fragen wir immer, was sie möchten. Viele Wünsche wissen wir allerdings auch so: Wir kennen uns ja.“ Als er Frau R. zum Kaffeetrinken aus ihrem Zimmer holt, steht als erstes ein Toilettengang an. Im Rollstuhl bringt er die alte Dame dann an den großen Tisch. „Mit dem Essen und Trinken kommt sie allein zurecht. Allerdings verschluckt sie sich oft – ich bleibe also in der Nähe, damit ich bei Bedarf schnell helfen kann.“
 

Traumjob zwischen Pflege und „Animation“
Nach dem Kaffee möchte Frau R. gern an die frische Luft. Lukas packt sie dick ein und schiebt den Rollstuhl durch die Wintersonne. Die Bewohnerin sieht sich unterwegs gern die Leute an und mag es, zu plaudern – nichts leichter als das für den Azubi. Zurück in der WG hören die Senioren Musik und singen. Auch hier ist Lukas mittendrin: „Vom Essen reichen über die Pflege bis hin zum Basteln oder einem altersgerechten Sportprogramm ist bei uns immer etwas los!“, schwärmt er. Und das Engagement und die Empathie, die er für den Beruf braucht, zahlen sich aus: „Wir bekommen so viel Dankbarkeit von den Bewohnern. Einen sinnvolleren Job kann ich mir nicht vorstellen!“