Inside: Wege

Wegweiser und Wirtschaftskenner: Dein Einblick in die Berufsorientierung mit „DKAB“

Wissen, was geht: Wie dir ein Onlineportal beim Berufsstart in Bielefeld hilft

Was tun, wenn du mitten in der Berufsorientierung steckst – und dich noch kein bisschen „orientiert“ fühlst? Für Mara war das Thema Ausbildung schon Stress pur: „Meine Mutter hat mich ständig gedrängt, mich zu informieren, Praktika zu machen und Bewerbungen zu schreiben“, erzählt die Schülerin. Doch so einfach war das nicht: „Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was ich machen wollte. Wo soll man da mit der Suche anfangen?“

Begegnung in Bielefeld

Bei der Ausbildungsmesse vocatium traf Mara dann auf das Team von „Das kommt aus Bielefeld“, einem Projekt der städtischen Wirtschaftsförderung. Was die „DKAB“-Leute vorstellten, klang interessant: „Mit diesem Projekt will die Bielefelder Wirtschaftsförderung die rund 300 beteiligten Unternehmen sichtbarer und bekannter machen und zeigen, was in der Bielefelder Wirtschaft so los ist“, berichtet Maras Mutter Claudia, die ihre Tochter zum DKAB-Stand begleitete. Ein guter Ausgangspunkt, um sich einen ersten Überblick über die vielen Chancen und Möglichkeiten in Bielefeld zu verschaffen. Und so ging es für Mara zu Hause an den PC und auf „www.das-kommt-aus-bielefeld.de“.

 

Wirtschaft (be)greifen

Was das DKAB-Portal besonders macht, fand die Schülerin schon in den ersten Minuten heraus: „Der Zugang ist hier anders: Normalerweise wollen immer alle, dass man sich einen passenden Beruf aussucht und dann schaut, wo man in dem Job eine Ausbildungsstelle findet. Klingt ja auch erst einmal logisch. Ich zum Beispiel hatte aber noch keine richtige Idee, was ich machen wollte.“ Doch genau das spielt bei „Das kommt aus Bielefeld“ keine Rolle: „Auf dem Portal werden Unternehmen vorgestellt und auch interessante Produkte und Dienstleistungen, die sie anbieten. Da konnte ich einfach mal stöbern und sehen, was ich Spannendes finden würde.“ Obwohl Mara schon ihr ganzes Leben lang in Bielefeld wohnt, war sie von den Ergebnissen überrascht: „Ich hatte echt keine Ahnung, was die Unternehmen hier alles machen und können!“, gibt sie zu.

 

Durchblick ohne Druck

Ohne besonderes Ziel ließ sich Mara durch das Portal treiben und landete zum Beispiel bei den Azubi-Filmen: „Das war richtig klasse: Da erzählen Azubis direkt aus ihrem Berufsalltag und ihrem Ausbildungsunternehmen. Ich konnte sozusagen aus erster Hand hören und sehen, worauf es in den verschiedenen Berufen ankommt. Und auch über die Firmen und die Arbeitsbedingungen kann man viel erfahren. Das ist viel persönlicher als jede Stellenbeschreibung auf einer Unternehmens-Website.“ Noch mehr Einblicke in das Arbeiten in der Stadt lieferten der Bielefelderin auch die Fachkräfte-Clips, verschiedene Artikel und Podcasts oder die „Standort-Filme“. „Die wurden in 2019 ganze 700.000-mal angeklickt und fassen echt gut zusammen, was in Bielefeld so läuft und möglich ist!“

 

Von der Anregung zur Idee

Für Mara hat sich der Besuch im DKAB-Portal gelohnt: „Ich habe jetzt zumindest ein paar Ideen für mögliche Ausbildungsberufe in Firmen, die mir richtig gut gefallen. Jetzt kann ich tatsächlich an Sachen wie Praktika und Bewerbungen denken. Cool ist auch, dass es bei ‚Das kommt aus Bielefeld‘ sogar ein eigenes Stellenportal gibt. Da kann man dann gleich sehen, welche Unternehmen in welchen Bereichen freie Ausbildungsstellen anbieten.“ Und noch etwas ist der Schülerin klargeworden: „Ich bin froh, dass ich in Bielefeld wohne! Hier gibt es so viele tolle Firmen und Angebote, dass bestimmt jeder das Passende für sich findet: direkt vor der Haustür und ganz nah bei seinen Freunden, Hobbys und Familien.“